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All-inclusive Von Claudia Rayling und Christina Holland
Meine Firma, mein Netz? OnePhone macht‘s möglich. Ab sofort können Unternehmen ihr eigenes Mobilfunknetz bestellen.
Festnetzkosten, Mobilfunkrechnung, Beschaffung und Wartung der TK-Anlagen. Bislang mussten Unternehmen für ihre Kommunikationsfähigkeit tief in die Tasche greifen. Drei verschiedene Fixkostenposten und im schlechtesten Falle noch mehr Anbieter, die dahinter stecken und bei einer Störung kontaktiert werden müssen. Das Motto von One Phone lautet hingegen: „Ein Telefon, ein Anbieter, eine Rechnung“.
Das Konzept: Der Telekommunikationsanbieter installiert für seine Firmenkunden eigene Mobilfunknetze. Das Ergebnis: Mit einer integrierten, konvergenten Lösung wird die konventionelle Festnetz-Telefonanlage überflüssig, zudem kann die Mobilfunktelefonie mit einbezogen werden. Die Idee, ein lokales Mobilfunknetz für Firmenkunden an deren Standort zu bauen, kennt man in Schweden bereits seit 2004, wo der Netzbetreiber Spring Mobil mit großem Erfolg agiert. Jetzt gibt es die Lösung auch hierzulande. Die One Phone Deutschland mit Sitz in Erkrath bei Düsseldorf wurde Mitte 2008 als Joint Venture der schwedischen One Phone Holding und der niederländischen KPN Mobile International gegründet.
Das Angebot sucht seinesgleichen: One Phone baut für mittelständische Firmenkunden zwischen 30 und 1.500 Mitarbeitern ein eigenes Mobilfunknetz auf und bündelt alle Funktionen der Nebenstellenanlagen- und Mobilfunktelefonie in einem mobilen Telefon, das sich an jedem beliebigen Standort nutzen lässt. Alle TK-Anlagen-Funktionalitäten wie Rufweiterleitung, Sammelanschluss, Hunt- Group, Konferenzen, Gruppen-Schaltungen sowie programmierte „Follow-me“- Einstellungen, bleiben mit der virtuellen TK-Anlage erhalten und lassen sich bequem auf dem Computer-Bildschirm nutzen.
National Roaming mit E-Plus Damit dem Teilnehmer diese Funktionen nicht nur im eigenen, sondern auch im nationalen One Phone-Netz zur Verfügung stehen, nutzt der Netzbetreiber im National Roaming das Netz der E-Plus-Gruppe (NMVNO von E-Plus) – also immer dann, wenn die Mitarbeiter das eigene Mobilfunknetz, das heißt das Firmengelände, verlassen. Der Hand-Over – die Weitergabe eines Gesprächs und/oder einer Datenverbindung zwischen den Netzen – findet unbemerkt im Hintergrund statt. Die meisten dieser Funktionalitäten stehen den Kunden auch im Ausland zur Verfügung. Die Indoor-Versorgung via Edge läuft über 1800-GSM-Mini-Basisstationen – die so genannten Pikozellen sind an eine Breitbandleitung angeschlossen, die den Sprach- und Datenverkehr ableitet. Mit einer Pikozelle lassen sich rund 15, mit einer Mikrozelle bis zu 100 Gespräche gleichzeitig führen. Netz- ausfall? Kein Problem, es kann schließlich jederzeit auf den Roaming- Partner zugegriffen werden.
Sparpotenzial Der Investitionsaufwand pro Kunde ist vergleichsweise gering, da das Mobilfunknetz von One Phone zur Verfügung gestellt wird und somit nur geringe Anschlusspreise erfordert. Hinzu kommt, dass die Kunden durch die Optimierung der Kommunikationsprozesse und die individuelle Anpassbarkeit an die tatsächlichen Bedürfnisse Aufwand sparen: Reaktionszeiten werden reduziert, die Effizienz gesteigert und Geschäftsprozesse verkürzt. Zudem lassen sich durch das Konzept „Ein Telefon, ein Anbieter, eine Rechnung“ Administrationsaufwände einsparen. Kostenintensive Updates und Erweiterungen der TK-Anlage entfallen, da ständige Wartung und Updates kostenlos von One Phone übernommen werden. Die Lösung ist indes beliebig skalierbar und wächst mit den Kundenanforderungen. Direkte und indirekte Kostenvorteile sind somit gesichert. Für jeden – denn bei OnePhone gibt es keine Tariftabellen. Das Angebot wird individuell auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten.
Im Auftrieb Durch den Partner Spring Mobil wurde die One-Phone-Lösung in Schweden ein Erfolg. Der Mutterkonzern des jungen deutschen Unternehmens steht im hohen Norden heute für gesteigerte Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Effizienz. Der Markt hierzulande hat überaus positiv auf das neue Angebot reagiert. Laut Angaben von CEO Marc Mauermann wurden bereits vor dem Markstart von One Phone Deutschland im November 2008 über zehn Aufträge unterzeichnet. Die Zusammenarbeit mit der KPN und ihrer Tochter erfülle ebenfalls alle Erwartungen – in technologischer sowie in wirtschaftlicher Sicht – und bietet somit alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Entwicklung und einen nachhaltigen Erfolg der One Phone Deutschland am Markt.
Die Vorteile der One-Phone-Lösung im Überblick:
- Schnurloses Büro firmeneigenem Mobilfunknetz
- Perfekte Netzabdeckung, Kapazität und Sprachqualität
- Mobile, vollständig skalierbare Lösung für alle Mitarbeiter auch außerhalb des Bürogeländes
- Modernste Nebenstellendienste – standortübergreifend und mobil verfügbar
- Individuelle Anpassung der Services an die Bedürfnisse des Kunden
- Kostenfreie Updates und Weiterentwicklung der virtuellen TK-Anlage (VTK) durch One Phone
- Optimierung der kundenspezifischen Kommunikationsprozesse
- Kostentransparenz, Kostenkontrolle und einfache Selbstadministration
Die mobile Zukunft ist Realität: Eine virtuelle Telefonanlage ersetzt Festnetz, Mobilfunk und TK-Anlage. So verspricht es die One Phone, deutsch-schwedischer Newcomer im Telekommunikationsbereich. Hält das Mobilfunknetz für jedermann was es verspricht? funkschau hat bei Marc Mauermann, CEO der One Phone Deutschland, nachgefragt. funkschau: Mobilfunknetze für Unternehmen gibt es in Schweden ja bereits seit 2004. Seit gut einem Jahr kann das firmeneigene Netz, das klassische TK-Anlagen ersetzt, auch in Deutschland Realität werden. Wie positioniert sich ihr noch junges Unternehmen im deutschen Markt? Marc Mauermann: Genau richtig. Die One-Phone-Lösung ist einzigartig in Deutschland und weltweit bislang nur in Schweden am Markt: One Phone vereint die bisher im Unternehmen vorhandenen TK-Lösungen in einem einzigen mobilen Telefon. Dafür bauen wir ein firmeneigenes, lokales Mobilfunknetz am Standort des Kunden und verbinden über eine virtuelle TK-Anlage alle Funktionen der Festnetz- und Mobilfunktechnologie in einem mobilen Endgerät. Unsere Kunden haben ihr Festnetztelefon immer dabei, egal ob sie sich im firmeneigenen oder im nationalen One-Phone-Netz befinden, sie können alle Funktionen einer TK-Anlage uneingeschränkt nutzen. Genau über diese Alleinstellungsmerkmale positioniert sich die One Phone Deutschland am Markt. Wir machen alle Funktionalitäten einer konventionellen TKAnlage für unsere Kunden deutschlandweit uneingeschränkt nutzbar. Zusätzlich bieten wir durch das firmeneigene GSMNetz eine perfekte Netzabdeckung, gesicherte Kapazitäten sowie beste Sprachqualität. funkschau: Welches Vertriebskonzept verfolgen Sie?
Mauermann: One Phone hat eine starke Lösung mit einem überzeugenden, einzigartigen Wettbewerbsvorteil. Wir setzen bei der Gewinnung mittelständischer Firmenkunden vor allem auf die Ansprachedurch den One-Phone-Direktvertrieb. Aktivitäten im Bereich des indirekten Vertriebs sind bereits gestartet und werden zukünftig unser Produkt auch über Händler anbieten. funkschau: Ist Ihr Konzept also für jede Firma interessant? Mauermann: Die One-Phone-Lösung gewährleistet hohe Mobilität und Flexibilität bei gleichzeitig verbesserter Erreichbarkeit. Dadurch werden Arbeitsprozesse optimiert – die Folge sind gesteigerte Effizienz und größere Kundenzufriedenheit. Im Grunde ist das ein Effekt, der für jedes Unternehmen interessant ist. Momentan richten wir uns in unseren Akquisitionstätigkeiten jedoch primär an mittelständische Unternehmen mit Standortgrößen zwischen 30 und 1.500 Mitarbeitern aus allen Branchen. funkschau: Welche Referenzen können Sie bislang vorweisen? Mauermann: Die One-Phone-Lösung in Deutschland nutzt ein Konzept, welches seit acht Jahren in Schweden erfolgreich im Markt ist. Wir und unsere Kunden profitieren von einem enormen Wissens- und Kompetenztransfer eines Innovationskonzepts schwedischer Entwickler. Dass das Konzept auch in Deutschland funktioniert, beweisen auch unsere erste Kunden, beispielsweise die Compass Transport Systeme in Düsseldorf. Hier begegnete uns der Kunde mit Wünschen und Fragen, die OnePhone mit einer perfekt zugeschnittenen Lösung beantworten konnte. Erreichbarkeit, Flexibilität, Mobilität kamen bei der bisherigen TK-Lösung der Compass zu kurz. Durch den Einsatz der One-Phone-Lösung wurden diese Anforderungen umgesetzt und somit eine ideale Betreuung der Kunden gesichert. Durch die optimale Versorgung beziehungsweise Netzabdeckung
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Netzabdeckung ist nun jeder Mitarbeiter, ob im Büro oder in der Lagerhalle erreichbar und kann jederzeit, sofort auf Anrufe reagieren. Ein ebenso wichtiger Bestandteil der One-Phone-Lösung für Compass waren optimale Tarifpläne, die auf das tatsächliche Telefonieverhalten einzelner Mitarbeitergruppen zugeschnitten sind. Kollegen, die häufig in bestimmte Länder telefonieren erhalten hierbei eine ebenso günstige Lösung wie diejenigen, die überwiegend Ortsgespräche führen. Jeder Mitarbeiter ist sowohl unter seiner Festnetz- als auch der Mobilfunkrufnummer sowie unter seiner persönlichen Durchwahl erreichbar – mit einem einzigen Gerät, egal, wo er sich gerade aufhält. Ein positiver Nebeneffekt der Neuordnung der Telekommunikation im Unternehmen ist bereits nach wenigen Wochen eine Reduktion der Kosten, die beispielsweise durch Umleitungen auf Mitarbeiterhandys angefallen waren. Ebenso fielen Kosten für Wartung, Betrieb und Weiterentwicklung der klassischen TK-Anlage weg. Die One-Phone-Lösung bietet hier mehr Transparenz, da wir alle Services aus einer Hand liefern. Statt Rechnungen diverser Anbieter, bekommt unser Kunde nur noch eine. Das stellt eine enorme Entlastung für den administrativen Bereich dar . funkschau: Wie stellen Sie sich die Zukunft von One Phone vor? Mauermann: Für die finanzielle Ausstattung der ersten Jahre haben wir starke Partner im Rücken. Unsere Shareholder legen Wert auf eine solide Vorbereitung und Entwicklung des Produkts, haben uns für die Startup-Zeit entsprechend ausgestattet und unterstützen uns mit vielen Ressourcen.
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